Die aktuelle Predigt

Pfarrer Hans Veit

 

 

 

 

 

Hier finden Sie die aktuelle Predigt vom letzten Gottesdienst.

Aktuelle Predigt:

Musical des Kinderchors: "David" an Pfingsten

 

Tanz und Lied: Ein echt cooler Held

 

Melissa:

Samuel, ein Prophet Gottes, wird von Gott nach Bethlehem geschickt um einen der Söhne Isais zum neuen König zu salben. Als Samuel bei Isai eintrifft ist die Verwirrung groß.

Warum kommt der Prophet zu ihnen?

Haben sie einen Fehler gemacht? Sich nicht an Gottes Gebote gehalten?

Samuel beruhigt sie und lädt sie ein, Gott mit ihm zusammen ein Schlachtopfer zu bringen.

Dann erzählt ihnen Samuel, dass er im Auftrag Gottes, einen der Söhne Isais zum neuen König salben soll.

 

Es gibt ein großes Durcheinander unter Davids 7 älteren Brüdern, als Samuel – durch Gott geleitet – ausgerechnet den Jüngsten von ihnen, David, den Hirtenjungen, zum neuen König von Israel salbt.

 

Lied: Gott schaut in dein Herz

 

Carla:

Da David aber noch sehr jung ist und es noch eine Weile dauern wird, bis er König wird, geht er zurück aufs Feld, zu seinen Schafen.

 

Lied: Gott ist mein Hirte

 

Melody:

David ist nicht nur ein guter, mutiger und treuer Hirte, er komponiert auch Lieder, singt und spielt auf seiner Harfe.

 

Eines Tages dreht Saul, der König von Israel wieder durch. Er braust auf, und wirft in wildem Zorn alles durch die Gegend, was ihm in die Finger fällt. Seine Berater und Diener überlegen, wie sie ihn besänftigen können. Einer von ihnen kommt aus der Gegend von Bethlehem. Er kennt David und seine Musik. Er erzählt Saul davon und dieser lässt David von einem Boten holen.

 

Ronja/Melody:

David spielt so schön Harfe, dass Saul ihn lieb gewinnt und ihn sogar zu seinem Waffenträger macht.

 

Lied: Sing ein Lied

 

Alice:

Eines Tages ziehen die Philister wieder gegen Israel in den Krieg. Da tritt ein sehr großer Mann, Goliath, aus ihren Reihen und fordert die Israeliten heraus.

David, der wieder zu seinem Vater zurückgekehrt war als Saul in den Krieg zog, kommt zu seinen Brüdern an die Front, um ihnen Essen zu bringen.

 

Lisa/Melody:

Er hört die Herausforderung Goliaths und ist entsetzt, weil Goliath Gott verhöhnt. Er möchte gegen ihn kämpfen, denn er ist sich sicher, dass Gott auf seiner Seite ist.

 

Melody:

Er holt sich 5 flache Steine aus dem Bach, nimmt seinen Stab und seine Steinschleuder und tritt Goliath entgegen. Er legt einen Stein in seine Schleuder und trifft damit Goliath mitten in die Stirn.

Dieser fällt um wie ein gefällter Baum.

Als die Philister sehen, dass ihr bester Mann gefallen ist, fliehen sie.

 

Lied: Es gibt nur einen

 

Lorina:

Nach dem Sieg gegen Goliath bleibt David am Hof von König Saul. Er befreundet sich mit Jonathan, Sauls Sohn, und dieser wird sein bester Freund. Sie schließen sogar einen Bund miteinander.

 

Raisa:

David wird auch Sauls neuer Krieger und geht überall hin, wo Saul ihn hinschickt. Da er immer siegreich zurückkommt, feiert das Volk David. Saul aber wird eifersüchtig.

Die Eifersucht zerfrisst sein Herz bis er eines Tages einen Speer nach David schleudert. Dieser bangt um sein Leben und flieht.

 

Lied: Zweifel

 

Marla:

Seine Brüder kommen ihm zu Hilfe und mit ihnen noch andere Männer. Sie sind lange Zeit auf der Flucht.

 

Jona:

Eines Tages sitzen sie in einer Höhle, als Saul auch in die Höhle kommt. Dieser weiß nichts von den anderen Besucher und legt sich schlafen.

Nun hätte David ein leichtes Spiel, doch statt Saul zu töten, schneidet er ihm nur einen Zipfel seines Gewandes ab während dieser schläft.

Am nächsten Morgen zeigt David Saul den Zipfel und meint: „So nahe war ich dir, ich hätte dich töten können, aber ich will dir gar nichts Böses.“

Da begreift Saul die Wahrheit und trachtet David nicht weiter nach dem Leben.

 

Als in einem späteren Krieg gegen die Philister Saul und auch Jonathan getötet werden, erinnert sich das Volk an seinen Helden David und krönt ihn zum König.

 

Lied: Du bist ein Held

 

Ansprache

Liebe Kinder vom Kinderchor, danke, dass ihr uns die Geschichte von König David erzählt und gesungen habt. Ja, David ist ein Held. Ein ganz besonderer Mensch. Obwohl er auch viel falsch gemacht hat in seinem Leben, ist er bis heute in den Erinnerungen ein besonderer König.

 

Was mich besonders an seiner Geschichte fasziniert, ist der Anfang. Samuel, ein Prophet, also ein Mensch, der von Gottes Geist bewegt ist, macht sich auf in das kleine Dorf Bethlehem. Dort will Gott ihm zeigen, wer der neue König in Israel sein wird. Wahrscheinlich hat sich Samuel gefragt: „Warum denn ausgerechnet aus Bethlehem. In Jerusalem, da gibt es dich viele kluge und gebildete Leute. Da macht es doch mehr Sinn, nach einem zukünftigen König zu suchen. Aber ausgerechnet in Bethlehem. Da wohnen doch nur einfache Hirten. Ein Hirte soll König werden? Das geht doch eigentlich nicht.“ Und richtig: Ausgerechnet zu einer Hirtenfamilie mit acht Söhnen schickt ihn Gottes Geist.

 

Gut: Als Samuel sich die Söhne ansieht, ist er begeistert. Einer sieht besser aus, als der andere. Alle sind groß gewachsen, sind stark und sportlich. Als der Vater Isai von dem Vorhaben des Propheten erfährt, lässt er alle seine Söhne antanzen und einer nach dem anderen wird Samuel vorgestellt. Alle? Nein, den Kleinen, den lässt man draußen bei den Schafen. Der stellt ja noch nichts dar. Der kommt als König sowieso nicht in Frage.

 

Als alle sieben Söhne  dem Alter nach sich vorstellten, macht der Geist Gottes jedes Mal Samuel klar: „Nein, der ist es nicht.“ Als dann der siebte Sohn auch nicht der Richtige ist, wird Samuel unsicher. Gott hat ihn doch in diese Familie geschickt, um einen neuen König zu finden und zu salben. Er fragt deshalb nach: „Habt Ihr nicht noch einen Sohn.“ Und Isai meint: „Doch, den kleinen David. Aber der ist noch viel zu jung und unerfahren. Wer weiß, was aus dem mal wird.“

 

Der Prophet Samuel besteht darauf, auch diesen Sohn kennen zu lernen. So holen sie David vom Feld. Schmutzig und verschwitzt steht er nun vor Samuel. Der Geist Gottes sagt zu ihm: „Er ist es.“ Und zur Verwunderung aller wird ausgerechnet der kleine David zum König gesalbt.

 

Als Isai und die sieben anderen Geschwister nachfragen, warum Gott David zum zukünftigen König wählt, sagt der Prophet einen wichtigen Satz: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ David wird als der jüngste und unscheinbarste Sohn eines Hirten zum König von Israel gesalbt wird, obwohl seine starken und schönen Brüder sich äußerlich viel besser als Könige gemacht hätten. Aber die Wahl Gottes beruht eben nicht auf Äußerlichkeiten, sondern auf einem Blick in das Herz, in das innerste Wesen des Menschen.

 

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ Das will uns darauf hinweisen, dass es für Gott nicht darauf ankommt, wie schön, stark, beliebt oder erfolgreich das Kind einmal sein wird oder der Mensch bereits ist. Jenseits von allem Äußeren, wonach Menschen von anderen Menschen beurteilt werden, sieht Gott in das Innere des Menschen. Gott allein weiß, was aus ihm mal werden kann.

 

Durch Gottes Geist wurde David ausgewählt – Samuel allein hätte den falschen gesalbt. Aber Gottes Geist hat ihn geführt. Auch David hat in seinem langen und bewegten Leben immer wieder erfahren, wie Gott ihn durch seinen Geist geleitet hat. Ihn gestärkt hat. Ihm Hoffnung gegeben hat. Und ihm auch immer wieder geholfen hat, wenn David in seinem Leben etwas falsch gemacht hat – ihn wieder auf die richtige Spur gebracht hat.

 

Im Alten Testament waren es meist besondere Menschen, die von Gottes Geist geleitet wurden. Es waren Menschen, die Gott berufen, auserwählt hat. Seit Pfingsten vor fast 3.000 Jahren hat sich das verändert. Jesus hat versprochen, dass er mit seinem Heiligen Geist in allen Menschen wohnen möchte, die an ihn glauben. Alle Christen leben in und aus der Kraft des Heiligen Geistes – es gibt kein Christsein ohne Gottes Geist. Die Frage ist nur, ob sie ihn zulassen.

 

Pfingsten heute will uns daran erinnern, das auch wir aus der Kraft des Geistes Gottes leben können und sollen. Durch ihn will Gott uns leiten. Durch ihn will er uns stärken. Und uns immer wieder dran erinnern: „Du bist ein Kind Gottes. Von ihm geliebt. Von ihm wertgeschätzt. Von ihm reich begabt. Von ihm begeistert.“

 

Also – lasst uns das leben, was wir in Gottes Augen sind – seine geliebten, begabten und begeisterten Kinder. Amen

Kontakt:

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Mitdenken bei Familienkirche

Am Freitag, 17. Mai boten wir für Interessierte einen Informations- und Schulungsabend an. "Kirche kunterbunt" ist ein Angebot für junge Familien. Wer an diesem Projekt mitdenken möchte, bitte im Pfarramt melden.

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