Auf Bild klicken. Informationen zum Tauffest 2014 - auf Bild klicken!

Tauftermine

In der Regel taufen wir einmal im Monat im Gemeindegottesidenst um 10.00 Uhr.

 

Die nächsten Tauftermine sind:

 
08.01.17
26.02.17
26.03.17
16.04.17 (in beiden Gottesdiensten)
04.06.17
24.06.17
23.07.17 (Tauffest im Pfleghof)
17.09.17
22.10.17
19.11.17
10.12.17

Die Termine ab Januar 2018 können noch individuell abgestimmt werden.

 

Weitere Informationen zur Taufe (Kindertaufe)

Liebe Eltern,

 

Sie wollen Ihr Kind zur Taufe anmelden. Ich freue mich mit Ihnen über diese Entscheidung.

 

Ich habe Ihnen einige Informationen zur Taufe zusammen gestellt. Damit können Sie sich vor unserem Gespräch schon Gedanken machen.

Beim Taufgespräch werden wir alle Fragen ansprechen und

miteinander klären.

 

Mit freundlichem Gruß

Pfr. Hans Veit

 

 

 

Die Taufe

 

Würden wir unser Leben mit einem Buch vergleichen, einem Lebensbuch, dann würde bei der Taufe gleich auf der ersten Seite eine ganz persönliche Widmung Gottes eingetragen: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe deinen Namen gerufen; du bist mein!“ (Jesaja 43,1) – oder: „Von allen Seiten umgebe ich dich und halte meine Hand über dir!“ (Psalm 139). Gottes großes „Ja“ durchzieht dann wie ein roter Faden alle Kapitel dieses Buches. Denn Gott verspricht bei der Taufe, dass er dem Täufling ganz nah sein und ihm Halt, Sinn und Schutz in seinem Leben geben möchte.

 

Dies ist nur eine Bedeutung der Taufe. „Ich bin getauft“ heißt auch:

  • „Ich bin geliebt, gewollt, begabt, kein Zufall – sondern ein Original, von Gott geschaffen.“
  • „Ich habe einen guten Vater im Himmel. Zu ihm kann ich jederzeit kommen. Er hat ein offenes Ohr und offenes Herz für mich.“
  • „Ich gehöre zur großen Familie Gottes. Ich habe Brüder und Schwestern hier in der Gemeinde und auf der ganzen Welt in allen Ländern, Völkern und Rassen.“
  • „Das Böse hat keine endgültige Macht über mich, denn Christus hat das Böse für mich überwunden. Bei ihm erfahre ich Vergebung und die Kraft, immer wieder neu anzufangen.“
  • „Der Tod wird mich nicht festhalten. Christus ist aus dem Tode auferstanden. Er wird auch mich durch den Tod zu einem neuen Leben führen.“

 

Wenn Sie das Evangelische Gesangbuch durchblättern, finden Sie in den Liedern und Texten weitere Gedanken zur Taufe (EG Nr. 200-212; 581-583, 695-696).

 

Die Taufe eines kleinen Kindes wartet auf die Antwort des Glaubens. Irgendwann soll das Kind seine Taufe bejahen und in sein Leben integrieren können. Den Zusagen Gottes will vertraut werden, damit Sie auch existenziell erfahren werden. Deshalb ist die Begleitung auf dem Weg des Glaubens wichtig. Ihr Kind soll Gott finden und einen eigenständigen Glauben entwickeln. Sie als Eltern und Paten, aber auch wir als Kirchengemeinde übernehmen hier eine wichtige Verantwortung.

 

 

Tauftermine

In unserer Gemeinde finden Taufen normalerweise einmal im Monat im Gottesdienst um 10:00 Uhr in der St. Leonhardskirche statt. Im Pfarramt und Gemeindebüro erfahren Sie, an welchem Taufsonntag die Taufe möglich ist. Bitte melden Sie die Taufe rechtzeitig an. Normalerweise werden nicht mehr als zwei oder drei Kinder an einem Sonntag getauft.

 

Taufanmeldung

Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro zur Taufanmeldung. Frau Neubauer füllt mit Ihnen die Taufanmeldung aus. Bringen Sie bitte ihr Familienstammbuch und die „Bescheinigung für religiöse Zwecke“ mit, die Sie nach der Geburt erhalten haben. Das Gemeindebüro ist dienstags bis freitags von 8.00 bis 11.00 Uhr geöffnet.

 

Taufgespräch vereinbaren

Bitte vereinbaren Sie anschließend ein Gespräch mit mir. Ich besuche Sie dann zu Hause – gern können Sie aber auch zu mir kommen. Schön wäre es, wenn auch die Taufpaten am Gespräch teilnehmen können.

 

Taufgespräch

Ein wichtiger Inhalt des Gespräches ist die Bedeutung der Taufe und die Aufgaben der Eltern, Paten und der Gemeinde. Hier können Sie auch Ihre Wünsche (Lieder, Gebete, Psalm...) für den Gottesdienst ansprechen und alle Fragen loswerden.

 

Paten

Bei der Taufe werden den Kindern Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zur Seite gestellt, die neben den Eltern und der Gemeinde versprechen, das Kind auf seinem Glaubens- und Lebensweg zu unterstützen.

 

Das Patenamt ist ein kirchliches Amt – deshalb müssen die Paten Mitglied der evangelischen Kirche oder einer anderen christlichen Kirche sein. Zumindest eine Patin oder ein Pate muss evangelisch sein.

 

Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann dieses Amt nicht übernehmen – das ist keine Strafmaßnahme, sondern wir respektieren die Entscheidung dieser Person. Wer aus der Kirche austritt zeigt, dass er sich mit dieser Kirche nicht verbunden fühlt – und damit das Patenamt auch nicht ausführen kann.

 

Patinnen und Paten benötigen von ihrer Gemeinde eine „Patenbescheinigung“, die das Pfarramt ausstellt, in dessen Gemeindebezirk die Paten wohnen (Ausnahme: sie sind Glieder der evangelischen Gemeinde Knittlingen).

 

Taufspruch

In der Taufe erhält Ihr Kind einen Bibelvers zugesprochen, der es in seinem Leben begleiten soll. Sie finden in diesem Brief auf der Rückseite eine Auswahl von Taufsprüchen. Die ganze Bibel ist eine Fundgrube – vielleicht entdecken Sie hier weitere Zusagen und Verheißungen, die Sie Ihrem Kind mit auf dem Weg geben wollen. Es wäre schön, wenn Sie bis zum Taufgespräch schon einen Vorschlag hätten. Natürlich können Sie den Taufspruch auch zusammen mit den Paten aussuchen.

 

 

Gottesdienst

Den Ablauf des Gottesdienstes sprechen wir mit Ihnen beim Taufgespräch durch. Sie finden ihn auch im Evangelischen Gesangbuch an der Seite 695. Liedwünsche, Beteiligung der Paten beim Gebet oder musikalische Beiträge können Sie auch beim Taufgespräch einbringen. Nach Rücksprache können Sie auch einen Blumenschmuck für den Altar gestalten.

 

Tauffrage

Sie und die Paten werden im Gottesdienst gefragt, ob Sie das Kind taufen lassen wollen, es christlich erziehen und in die Gemeinde einführen wollen

 

Die Tauffragen lauten:

Pfarrer:                 „Wollt Ihr, dass euer Kind auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird? So antwortet: Ja, ich will.“

Eltern und Paten:   „Ja, ich will“.

Pfarrer:                 „Wollt Ihr das Eure dazu beitragen, dass Euer Kind als Glied der Gemeinde Jesu erzogen wird, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe.“

Eltern und Paten:   „Ja, mit Gottes Hilfe.“

 

Segnung der Eltern und Geschwister

Nicht nur der Täufling, auch seine Familie kann persönlich gesegnet werden. Wenn Sie sich segnen lassen wollen, werde ich direkt nach der Taufe sie als Familie segnen: Mit Handauflegung (auf Kopf oder Schulter) wird Ihnen eine biblische Verheißung persönlich zugesprochen.

 

Taufkerze

Im Gemeindebüro können Sie eine Taufkerze auswählen, die wir Ihnen gern schenken.. Die Taufkerze wird während des Gottesdienstes entzündet und Ihnen übergeben. Im Anschluss an die Taufe stellen wir die brennende Kerze auf den Taufstein. Sie soll den ganzen Gottesdienst über leuchten. Diese Kerze soll das Kind immer wieder an seine Taufe erinnern. Es ist eine schöne Sitte, sie jedes Jahr beim Tauftag anzuzünden und dem Kind von seiner Taufe zu erzählen.

 

Fotografieren und Filmen im Gottesdienst

Das Wichtigste im Gottesdienst kann technisch nicht festgehalten werden. Das Fotografieren und Filmen  lenkt alle Beteiligte im Gottesdienst ab und ist deshalb (wie in allen Gottesdiensten)  verboten. Nach der Tauffeier kann im Gottesdienstraum natürlich fotografiert werden. Bitte informieren Sie Ihre Verwandten und Bekannten über diese Regelung.

 

Gebühren

Als Mitglied unserer Gemeinde fallen für Taufhandlung, Taufkerze etc. keine Gebühren an. Spenden werden für diakonische Aufgaben in unserer Gemeinde verwendet.

 

 

Beispiele Taufsprüche

 

1.     Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. 4.Mose 6, 24-26

 

2.     Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. 1.Sam 16,7

 

3.     Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du sich seiner annimmst? Ps 8, 4.5

 

4.     Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Ps 27,1

 

5.     Herr, deine Güte reicht so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Ps 36, 6

 

6.     Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Ps 91,11.12

 

7.     Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

 

8.     Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Ps 121,1.2

 

9.     Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Ps 139,5

 

10.           Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43,1

 

11.           Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer. Jes 54,10

 

12.           Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet. Jes 61,10

 

13.           Freut euch, dass eure Namen im Himmel angeschrieben sind. Lk 10,20

 

14.           Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Joh 8,12

 

15.           Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Joh 15,5

 

16.           Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Röm 8,14

 

17.           Ist jemand Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Kor 5,17

 

18.           Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2 Tim 1,7

 

19.           Seht, welch eine Liebe hat und der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! 1.Joh 3,1

 

 

Weitere Bibelstellen als Beispiele::

2. Mose 33, 17b; Josua 1,9; Ps. 13, 6; Ps. 16, 11; Ps. 18,3; Ps. 23, 1; Ps. 36, 10; Ps. 37,  5; Ps. 73, 23; Ps. 86, 11; Ps. 103, 2; Ps. 115, 12; Ps. 121; 7+8; Ps. 139,5; Mt. 28, 20b; Joh. 10, 14; 1. Kor. 3, 11.

 

Wenn Sie eine Bibel mit fett gedruckten Heraushebungen haben, finden Sie schnell passende Bibelstellen.

Kontakt:

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Sommerferien

In den Sommerferien finden die meisten regelmäßigen Gruppen und Angebote nicht statt. Siehe Wochenplan. Das Gemeindebüro ist zu den gewohnten Zeiten in den Ferien besetzt.

Pfleghoffest

Stadtkapelle, Kirchenchor, Gospelchor und Posaunenchor luden am Samstag, 22.07. zum Pfleghoffest ein. Bilder hier.

Neues von Klugs

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